04.10.2022, Arztvortrag Dr. med. Ruedi Schweizer über psychische Belastung, Burnout und Depression

Der Arztvortrag fand im Leuensaal in Männedorf statt. Mithilfe von Statistiken hat uns Herr Schweizer aufgezeigt, dass psychische Belastungen sehr häufig sind und das sie je nach Altersgruppe vermehrt auftauchen. Er hat uns erklärt wie die Spirale des Burnouts und Depression beginnt und sich auswirkt auf die Personen. Im Anschluss beantwortete er eine Stunde lang souverän und professionell alle Fragen der Teilnehmenden. Es war ein sehr spannender Abend. Vielen Dank an unsere Präsidentin, die den Vortrag organisiert hatte und ein grosses Dankeschön an Herr Schweizer, der diesen Vortrag gehalten hat!

04.10.2022 19.30Uhr, Öffentlicher Arztvortrag: Psychische Belastung, Burnout, Depression

Wie jedes Jahr durften wir einen spannenden Arztvortrag organisieren. Er ist öffentlich und alle interessierten Personen sind herzlich eingeladen diesen Vortrag anzuhören und zu profitieren. Er ist kostenlos. Um alle Informationen zum Vortrag zu erhalten bitte auf «alle Beiträge lesen» klicken. Vielen Dank!

06.09.2022, Übung: Auf los geht’s los!

Für diese Übung trafen wir uns beim Drachenspielplatz im Widenbad. Wir durften zwei neue SamariterInnen begrüssen, die sofort tatkräftig bei unseren Fallbeispielen mitmachten. Es war eine grosse Freude euch dabei zu haben, vielen Dank!

Wir machten drei Gruppen, die an drei Posten verschiedene Fallbeispiele durchspielen konnten. Es war sehr spannend und machte Spass zu sehen, mit wie viel Motivation und Engagement alle SamariterInnen dabei waren.

In einem Fallbeispiel bearbeiteten wir das Thema Rückenverletzung, bei einem anderen Fallbeispiel einen Velosturz mit Bewusstlosigkeit, Helmabnahme, stabile Seitenlage und beim dritten Fallbeispiel ging es darum einen Notfall zu erkennen, wenn er nicht als Unfall geschieht.

Am Schluss kamen alle drei Gruppen zusammen auf ein Fallbeispiel, bei dem sie ein Kind mit Augenverletzung betreuen mussten. Erschwerend kam dazu dass es viele weitere Personen gab, die ihnen widersprochen haben, sie an der Hilfe gehindert haben und Streit gesucht haben. Es war interssant zu sehen, wie sich die Dynamik verändert hat und wie die Samariter/Innen reagiert haben auf diese herausfordernde Stresssituation.

Nach der Nachbesprechung durften wir an das vorbereitete Lagerfeuer eine Wurst bräteln und gemütlich beisammen sitzen.

03.09.2022 Vereinsreise

Am frühen Morgen um 7.00Uhr begann die Reise ab Stäfa. Einige stiegen in Männedorf und in Uetikon ein. Obwohl unsere Reiseleitung leider kurzfristig krankheitshalber absagen musste, konnten wir gut gelaunt die Reise in Angriff nehmen. Unsere Präsidentin hatte alle Informationen erhalten und gemeinsam fanden wir den Weg nach Sursee und durch den Rest des Tages.

Nach einem kleinen Spaziergang vom Bahnhof Sursee gelangen wir in die Ramseier Erlebniswelt. Dort angekommen durften wir direkt einen Kaffee, ein Gipfeli oder Apfelstrudel geniessen. Das war lecker! Danach gab es eine kurze Einführung und einen geführten Rundgang durch 4 Stationen. Wir lernten viel über die Apfelbäume und wie aus Äpfeln Most wird. Zudem wurde uns berichtet, wie aus dem Familienbetrieb einen Grosshandel wurde.

Probieren durften wir ein Apfeltee ungesüsst und einen mit Apfelkonzentrat als Zucker gesüsst. Ohne Apfelkonzentrat war der Apfeltee gut, aber mit noch besser! Im Anschluss durften alle Most, Apfelsaft und Tee kosten. Alle TeilnehmerInnen waren sehr interessiert und hatten Spass dabei.

Das Mittagessen nahmen wir in der Pizzeria zu Mühle ein. Das war köstlich und alle hatten Zeit um sich auszutauschen.

Nach dem Mittagessen ging es weiter mit dem Brunnenmarsch durch Sursee. Leider kam der Herr der uns den Brunnenmarsch erklären sollte 20min zu spät und wir hatten danach leider zu wenig Zeit um den Brunnenmarsch komplett machen zu können.

Trotzdem genossen wir das Erkunden der Stadt in 3 Gruppen. Für den Marsch bekamen zwei Gruppen eine Kartonschachtel mit Lösli und einen Stadtplan. Auf jedem Lösli war eine Sehenswürdigkeit, die gesucht werden konnte. Sobald man sie gefunden hatte, konnte man den richtigen Buchstaben für das Lösungswort eintragen. Sursee ist ein schönes Städtchen und wir konnten einiges darüber erfahren und bestaunen.

Nach diesem Marsch gingen wir alle müde zum Bahnhof und fuhren wieder nach Hause.

Danke für die schöne Reise!

Übung: Luftibus 07.06.2022

Wow! Dieses Mal nahmen so viele Samariter/Innen wie noch nie bei der Übung teil, seit ich dabei bin! Ein wunderbarer Rekord! Die Übung wurde von unserer Vereinsärztin zusammen mit unserer Samariterlehrerin Christina organisiert und durchgeführt. Im ersten Teil aktivierten wir unser Vorwissen und lernten viel theoretisches Wissen über Sauerstoff und Verschlucken eines Fremdkörpers (in die Luftröhre). Im zweiten Teil trainierten wir in zwei Gruppen das praktische Vorgehen beim Verschlucken eines Fremdkörpers und der Umgang mit der Sauerstoffflasche und Sauerstoffgabe. Es war eine sehr abwechslungsreiche und lehrreiche Übung, die allen auch viel Spass bereitete und alle Fragen geklärt werden konnten. Vielen Dank fürs zahlreiche erscheinen und das motivierte Mitmachen!

Übung: Viele Wege führen ans Ziel 03.05.2022

Der Schwerpunkt dieser Übung lag bei der erschwerten Kommunikation mit schwerhörigen oder gehörlosen Menschen. Wir durften mit einem schwerhörigen Gast ein Fallbeispiel durchführen und ihn anschliessend über seine Erfahrungen im Alltag ausfragen. Während dem Fallbeispiel war nicht allen klar, dass unser Gast schwerhörig war, da er normal reden konnte. Die Ersthelfer waren durch die erschwerte Kommunikation ziemlich verunsichert, haben aber trotzdem sofort der Ernst der Lage erkannt und korrekt gehandelt. Es war extrem spannend mit einem unbekannten Figurant trainieren zu dürfen und öffnete vielen von uns die Augen im Bezug zur Kommunikation und warum vielleicht nicht alle Menschen genau das machen, was wir von ihnen möchten.

Ein spielerischer Fachinput mit Bildern zu Texten zuteilen und am Ende noch ein Quiz rundeten die Übung ab. Es war fantastisch wie motiviert alle Samariterinnen mitmachten und alles Wissen aufsaugten. Nun sind wir sensibilisiert auch für Menschen mit erschwerter Kommunikationsfähigkeiten.

Es war zusätzlich ein tolles Gefühl die erste Samariterübung endlich wieder ohne Mundschutz durchführen zu können! Alle waren ganz befreit. Nach der Übung entstand sogar ein spontaner Austausch, was uns über zwei Jahre schmerzlich gefehlt hatte.

Übung: Rechte und Pflichten beim Sanitätsdienst 05.04.2022

Die erste Übung mit unseren neuen Samariterlehrerin! In einer Gruppenarbeit lernten wir viel über die 7 Rotkreuzgrundsätze, den Verhaltenskodex als Freiwillige Samariterin und das Reglement Sanitätsdienste. Wir fassten kurz die wichtigsten Punkte zusammen und präsentierten diese mit Moderationskarten. Danach gab es eine kurze Info über die Embleme die aktuell sind und warum diese wichtig sind.

Wir konnten zwei von den drei vorbereiteten Fallbeispiele durchführen und lernten so die Wichtigkeit der Verzichtserklärung, Schweigepflicht, das einheitliche und professionelle Erscheinungsbild während dem Sanitätsdienst. Es war spannend zu sehen, was es in uns Beobachter auslöst, wenn die Ersthelfen einen Auftrag haben die Schweigepflicht nicht einzuhalten oder sich sonst nicht professionell verhalten.

Zum Schluss haben wir unsere Erkenntnisse mittels ABC Liste aufgeschrieben und gefestigt. Es war eine sehr spannende Übung, alle Mitglieder waren total motiviert und engagiert dabei. Das hat Spass gemach! Danke!

Übung: Sanitätsdienst 01.03.2022

Nach langer Zeit hatten wir wieder einmal eine Übung im Feuerwehrgebäude in Männedorf. Es sind einige Aktivmitglieder gekommen und freuten sich sehr über den persönlichen Austausch, der vor und nach der Übung stattfinden konnte. Da wir noch sehr vorsichtig sind wegen der Corona-Pandemie und einige Aktivmitglieder im Gesundheitswesen tätig sind, haben wir die Maskenpflicht weitergeführt, was für niemand ein Problem war. Wir sind uns bereits so dran gewöhnt.

Bei dieser Übung arbeiteten wir in Kleingruppen an verschiedenen Posten. Es wurden Themen repetiert wie Diabetes mellitus inkl. Blutzuckermessung, Sportunfälle und deren Behandlung, Bienenstiche, Anaphylaktischer Schock und Zeckenstiche und wie wir sie behandeln dürfen/können, Herzkreislauf mit Blutdruckmessung. Es ging darum bei diesen Posten alles praktisch zu üben und im Austausch die Themen wieder aufzufrischen.

Ein Highlight war die Torso-Puppe bei der wir alle Organe herausnehmen konnten. So konnten wir ganz genau schauen, wo die Probleme entstehen und welche Auswirkungen z.B. ein Herzinfarkt auf den Herzmuskel hat.

Übung: Abhängigkeitserkrankung/Entzug und Chläuslen 07.12.2021

An diesem Abend hat ein Aktivmitglied eine sehr informative und spannende Präsentation abgehalten, über das Thema Abhängigkeitserkrankung und Entzug. Sie arbeitet seit vielen Jahren in einer Entzugsklinik und kann somit auf sehr viel praktisches Wissen zurückgreifen. Obwohl bestimmt alle von uns diese Erkrankungen und Problematiken kennen, konnten wir enorm viel von der Präsentation profitieren. Wir waren total konzentriert dabei und sogen die praxisnahen Informationen und Erfahrungsberichte sofort auf. Herzlichen Dank!

Im zweiten Teil der Übung gingen wir zum gesellschaftlichen Teil über und knackten ein paar Nüsse und assen Mandarinen und Schöggeli. Es war sehr gemütlich und wir genossen es ausserordentlich, nach so langer Zeit ohne gesellschaftlichen Anlässen, wieder einmal zusammen zu sitzen und zu plaudern. Vielen Dank fürs Organisieren!

Übung: Verbrennungen 02.11.2021

Brandgefährlich! Das war das Motto dieser Übung. Zuerst lernten wir vieles über die Haut und die Verbrennungsgrade als ein Babyschreien uns plötzlich unterbrach. Das erste Fallbeispiel hat begonnen. Eine Babysitterin hat aus versehen beim Schoppen zubereiten kochendes Wasser über das Baby laufen lassen. Unsere Ersthelfer waren rasch zur Stelle und kümmerten sich gut um das Baby (Puppe). Nach der erfolgten Alarmierung wurde das Baby leblos und die Ersthelfer mussten es sofort reanimieren. Gleichzeitig fiel die Babysitterin in Ohnmacht und musste auch betreut werden.

Ein weiteres Fallbeispiel war, dass eine Person im Bett geraucht hat und dabei eingeschlafen ist. Die Decke hat Feuergefangen und es hat sich starken Rauch im Raum verteilt. Es musste sofort gelüftet werden, den Brand gelöscht werden und natürlich mussten sich Ersthelfer um die Betroffene Person kümmern.

Kaum haben wir das Fallbeispiel nachbesprochen begann schon das nächste bei dem wir Draussen ein Grillfeuer entfacht haben und als die Ersthelfer kamen gab es eine grosse Stichflamme und ein 11 Jähriges Kind hatte sich dabei das Gesicht, Brust und beide Unterarme verbrannt (das Kind wurde für dieses Fallbeispiel moulagiert). Es war für alle sehr eindrücklich, da das Feuer echt war, die Stichflamme auch und wir lerntet zusätzlich, dass ein Feuer welches mit Brennsprit oder anderen Flüssigkeiten/Ölen entfacht wird nie mit Wasser gelöscht werden darf.

Das letzte Fallbeispiel war mit einer Kerze die das Tischtuch zum brennen brachte und jemand hat sich die Handflächen verbrannt.

Es war eine sehr aktive, intensive und spannende Übung und wir konnten nebst dem Thema Verbrennungen auch das ABCDE Schema repetieren.